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Für die Hunde in der Küche..

Weil ich wegen meiner erst kürzlich operierten Hündin draussen im Moment sehr wenig fotografiere, habe ich mir vorgenommen, mich in Sachen Food Fotografie wieder etwas zu üben. Und da das hier ja eigentlich keine Food Fotografie Seite ist (obwohl ich mir gerade überlege, eine Kategorie "Leckerschmecker" ins Leben zu rufen...), habe ich halt einfach mal wieder Hundekekse gebacken und fotografiert. :D

 

Früher waren praktisch alle Belohnungs-Leckerlies für die Hunde aus eigener Produktion, die letzten Monate fehlte mir dafür aber leider meist die Zeit. 

Das Gute an selber produzierten Keksen ist ja, dass man definitiv weiss, was drin ist, was gerade bei Allergikern nur Vorteile hat. Ausserdem kann man kann sie so gross oder klein machen, wie man es am liebsten mag.

Ich selber bevorzuge immer möglichst kleine Kekse, da die Hunde ja auch möglichst lange mit mir arbeiten sollen und nicht nach 3 Belohnungen bereits einen Verdauungsschlaf brauchen. ;)  

 

 

Für die Mini Fish Bites braucht es: 

 

700g pampig gekochten Reis

1 Dose Thunfisch in Öl (200g)

1 Dose Wasser (damit spüle ich die letzten Reste aus der Thunfischdose in die Masse)

160g Nature Joghurt

2 Eier

300 - 350g Dinkelmehl (wahlweise Maismehl)

1/4 -1/2 TL gemahlenes Meersalz (wer Trockenfutter füttert, lässt es weg)

 

Alle Zutaten in einer Küchenmaschine oder mit dem Mixer zu einer homogenen Masse mischen. Der Teig sollte von der Kelle reissen, dann ist die Konsistenz perfekt. 

Sollte er zu flüssig sein, kann man noch etwas Mehl zugeben, ist er zu dick, fügt man Wasser oder Joghurt dazu.

 

Wer die Kekse lieber mit etwas weniger Mehl backen will, lässt das Wasser weg oder nimmt anstelle von Joghurt trockenen Magerquark.

 

Ich streiche den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ca. 1 cm dick aus und backe das Ganze für etwa 30 Minuten bei 180 Grad in der Mitte des Ofens. Falls der Teig sich zu sehr aufbläst, steche ich mit einer Nadel mehrmals in die Oberfläche, so dass er sich wieder senkt.

 

Nach diesen 30 Minuten nehme ich das Blech aus dem Ofen und schneide die Masse auf dem Blech zuerst von oben nach unten in 1 cm dicke Streifen und dann von einer Seite zur anderen, damit Würfel entstehen. So geschnitten, aber noch nicht auseinandergezupft, wandert das Blech für weitere 30 Minuten bei etwa 150 Grad in den Ofen. Dabei die Tür einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 

 

Ich nehme das Blech wieder aus dem Ofen und schneide gegebenenfalls die Würfel längs nochmal durch, damit noch kleinere Stückchen entstehen. Nun löse ich auch alle Würfel voneinander, so dass sie locker auf dem Blech liegen, und schiebe sie ein weiteres Mal in den Ofen.

 

Wer Zeit hat, reduziert die Temperatur auf 120 Grad, dann trocknen sie eher als dass sie backen. Wer weniger Zeit hat, lässt die Temperatur bei 150 Grad. Beim Fertigstellen bleibt die Ofentür die ganze Zeit einen Spalt offen.

 

Ab und zu die Kekse etwas lockern und durchmischen, damit sie gleichmässig von allen Seiten trocknen können. Das dauert je nach Temperatur und Grösse der Kekse 2-3 Stunden. 

 

Ich lasse sie meist über Nacht im ausgeschalteten Backofen. Sollten sie am nächsten Morgen noch etwas weich sein, einfach nochmal eine Stunde bei 80-100 Grad austrocknen lassen. Wenn sie komplett durchgetrocket sind, lassen sie sich problemlos mehrere Wochen lagern. 

 

Damit es sich auch lohnt, den Ofen so lange laufen zu lassen, mache ich übrigens immer gleich zwei verschiedene Kekssorten, die ich dann übereinander backe und trockne. 

 

Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachbacken und den Hunden bon appétit! :)