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Fotobearbeitung

Das Bild im Kasten zu haben, bedeutet noch nicht, dass das Foto bereits fertig ist. Schon immer wurden Fotos bearbeitet, bevor sie gezeigt wurden, nur war das früher in der analogen Zeit deutlich mühsamer als heute. 

 

Heute gibt es unzählige Foto-Bearbeitungsprogramme und jeder Fotograf hat mindestens eins davon auf seinem Computer. 

 

Ich verwende Lightroom und Photoshop, die ich im Abo habe, so dass ich auch jederzeit auf der aktuellsten Version arbeiten kann. 

 

Mit der Zeit eignet sich jeder Fotograf bei der Bearbeitung  eine bestimmte Arbeitsweise/Technik an, einen Ablauf, den jedes Foto gleichermassen durchläuft. Neudeutsch nennen wir dies Workflow. 

 

Meinen ganzen Workflow aufzunehmen und die einzelnen Schritte zu erklären, würde etwas zu lange dauern, aber ich habe euch drei Schritte herausgepickt, die euch bei der Fotobearbeitung vielleicht ein wenig helfen oder auf neue Ideen bringen können.

 

Zuerst will ich euch zeigen, wie man eine Maske relativ schnell erstellen und auch auf weiteren Ebenen anwenden kann. 

Masken sind ein wichtiges Element in der Fotobearbeitung, denn damit kann man Model und Hintergrund getrennt und damit viel individueller bearbeiten.

Als Zweites habe ich mir den Arbeitsschritt "Vignetten" vorgenommen und zeige euch drei verschiedene Möglichkeiten, wie man sie erstellen kann.

Vignetten dienen dazu, das Model noch mehr in den Mittelpunkt zu rücken und den Blick des Betrachters zu leiten.

 Es gibt natürlich noch viele Varianten, aber ich benutze zu 99% Prozent eine dieser drei Methoden. 

Im dritten Tipp erkläre ich euch, wie man mit Hilfe des Camera Raw Filters in Photoshop das Model noch mehr heraustreten lassen kann. Wichtig hierbei ist aber, dass man sich bereits eine Maske erstellt hat, denn diese wird benötigt. 

Natürlich durchläuft das Bild noch weitere Schritte wie z.B. Dodge and Burn, Farbanpassungen oder hier das Einfügen eines Schneeflocken Overlays, um von der rohen Datei zum fertigen Bild zu gelangen. 

 

Unten seht ihr nochmal direkt nebeneinander die RAW Datei und das von mir nach meiner Vorstellung bearbeitete Bild.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kleinen Einblick in meinen Workflow ein klein wenig Inspiration und Lust auf die Bearbeitung eurer eigenen Fotos geben.  

 

Aber merkt euch: nur mit gutem Rohmaterial kann man gut arbeiten. Ein unscharfes Bild wird auch durch die Bearbeitung nicht besser. 

Rohdatei

Fertiges Bild