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Wieso ich nun auch indoor fotografiere

Immer wenn es auf die dunkle Jahreszeit zugeht, beginne ich mich zu langweilen, weil ich draussen nur so beschränkt Fotos machen kann. Darum pröble ich dann immer indoor herum, wie ich bei meinen beschränkten Möglichkeiten doch einigermassen gute Fotos hinbekomme.

 

Vorletztes Jahr habe ich Tücher und Decken als Hintergrund aufgehängt und versucht, die Hunde so nah wie möglich ans Fenster zu platzieren, um Licht zu haben. Das klappte dann natürlich nur tagsüber und war alles in allem sowieso eher unbefriedigend.

 

Letztes Jahr habe ich mir dann ein Hintergrundsystem mit ein paar Papierhintergründen und eine Dauerlichtlampe gekauft. Die Ergebnisse wurden besser, aber die Möglichkeiten waren durch das wenige Licht immer noch sehr beschränkt.

 

Dieses Jahr bin ich schon etwas früher dran, habe mir wieder ein paar neue Hintergründe, diesmal aus abwischbarem Material, und zwei Studioblitze besorgt.

 

Und so wächst mein Equipment von Jahr zu Jahr. Aber damit werden auch die Bilder deutlich besser und ich kann mehr experimentieren. 

Nach den letztjährigen Weihnachtsshootings (eine einmalige Spezialaktion von mir) wurde ich mehrfach darauf angesprochen, ob ich sowas nicht auch sonst anbieten würde. 

 

 

 

Aber da mir kein extra Raum für ein Studio zur Verfügung steht, habe ich bisher immer verneint. Auch war die Lichtsituation bis vor kurzem ja wirklich etwas problematisch. 

 

 

 

 

Mit den neuen Blitzen kann ich nun aber wirklich gut ausleuchten, und weil mir die Studioarbeit wirklich Spass macht (zumindest wenn das Wetter draussen nicht zum Fotografieren einlädt), werde ich nun doch auch Studioshootings anbieten.  

 

Allerdings mit zwei Einschränkungen: 

 

Erstens: Es wird nur einen Studiotermin pro Monat geben, denn meine Familie schätzt eigentlich ihre Privatsphäre.

 

Zweitens: Ich werde nur von kleinen Hunden Studiobilder machen.

 

Den Grund für Zweitens seht ihr auf den folgenden Bildern: 


Mein Büro ist winzig und darum ist auch mein Studio winzig. Teddy hat mir beim Ausleuchten assistiert, so dass ihr seht, wie eng das alles ist.

 

Klar, meine eigenen Hunde fotografiere ich dort auch und es sind relativ grosse Hunde. Aber wenn ich sie fotografiere, bin ich alleine im "Studio" - und ehrlich, es gestaltet sich schwierig. Meistens liege ich ganz grässlich zusammengefaltet unter dem Schreibtisch und versuche, von dort den ganzen Hund aufs Bild zu bringen.

 

Wenn mich ein Hund besucht, dann kommt natürlich auch sein Herrchen / Frauchen mit. Damit ist eine Person mehr im Raum und dann wird es wirklich eng.

 

Diese Person muss ja auch noch den Hund positionieren, ihm Kommandos geben und ihn bei Laune halten. 

 

Auch nicht ganz unwichtig: bei einem kleinen Hund habe ich mehr Distanz und kann so auch beim Fotografieren mehr variieren.

Nathalie hat mich vor Kurzem mit ihrer süssen Sky besucht, um so ein Shooting mal in echt durchzuspielen. Ich wollte wissen, ob es überhaupt geht, wenn zwei Personen und ein Hund da drin rumwuseln oder ob dann gleich mein ganzes Studioequipment durch die Gegend fliegt, weil es im Weg steht. 

 

Es hat eigentlich sehr gut geklappt und Nathalie meinte auch, es sei gar nicht soo schlimm, dieses beengte Arbeiten. 

Wichtig bei so einem Studioshooting ist aber natürlich, dass der Hund einen guten Grundgehorsam hat. Er sollte auch von fremden Geräten, Geräuschen oder Gerüchen (hier wohnen schliesslich auch vier Hunde) nicht gleich gestresst sein. 

ALSO:

 

Wer Lust auf Studiobilder und keine Platzangst hat, der ist mit seinem kleinen Hund bei mir herzlich Willkommen! 

 

Ich freu mich auf euch!