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Sammelshooting Affenschlucht, 9. Juli 2017


An diesem Sonntagmorgen traf ich mich mit Manuela Schläpfer, einer lieben Freundin und ebenfalls Fotografin, die für mich ein paar Making of Bilder machen wollte, bereits um 6 Uhr morgens bei der Affenschlucht. 

 

 

Eigentlich wollten wir ja vor den Shootings schon einmal mit meinen Hunden die Location ausloten, aber da das Wetter entgegen aller Prognosen so überhaupt nicht mitmachte, sind wir mit ihnen einfach ein wenig der Töss entlang gelaufen.

Eine halbe Stunde vor Shootingbeginn zog ein Gewitter auf, dass sich gewaschen hatte. Also im Grunde wurden wir gewaschen und zwar gründlich. Innert kürzester Zeit waren wir nass bis auf die Knochen. 

 

 

Aber da wir ja sowieso noch ins Wasser steigen wollten und im Auto auch Ersatzkleider lagen, war das unser kleinstes Problem. Viel mehr machte mir das Licht Sorgen. Das Gewitter zog zwar ab, aber die dunklen Wolken blieben. 

 

Um 7 Uhr kam dann Wolf, unser erstes Model.

 

Zum Glück hatte ich kurzfristig zwei Hunde umgetauscht, so dass die schwarzen Hunde erst etwa später an der Reihe waren. 

 

Wolf kümmerte das schlechte Wetter überhaupt nicht und auch seine Chefin war hart im Nehmen.

 

 Manuela und ich waren froh, endlich ins Wasser zu können, denn dort war es gefühlt deutlich wärmer als draussen mit nassen Klamotten rumzustehen.

Als nächstes war Bayu an der Reihe. Er war zwar nicht so begeistert vom Wasser, fand aber, dass es sich für seinen Frisbee doch lohnte, nass zu werden. Und so konnten wir auch von ihm schöne Fotos machen.  

Das Wetter wurde dann auch allmählich besser, es regnete nicht mehr und man konnte die Sonne so langsam erahnen.

 

Mit Amigo und Deiko haben wir dann den Standort gewechselt. Da die beiden Berner keine wirklichen Plantscher sind, ihr Frauchen aber so gerne Wasserfotos von den Zwei wollte, habe ich für sie eine sehr seichte Stelle gesucht.

 

Der Plan ging auf und ich glaube, am Ende fanden die Hunde den Ausflug ins Wasser auch gar nicht mal so übel. 

 

Kurzzeitig brannte sogar die Sonne vom Himmel. Wettertechnisch war dieser Vormittag wahrlich ein Auf und Ab. 

 

Als Letztes hatten wir dann noch das ungleiche Duo Aska und Runa vor der Linse.

 

Während Aska sich in der Töss pudelwohl fühlte, fand Runa das Wasser ziemlich ätzend, was sie auch lautstark kommunizierte.

 

Dafür war sie farblich wirklich ein Hingucker, ihr rotes Fell bildete einen tollen Kontrast zur Landschaft und für mich eine Abwechslung.

 

Rote Hunde habe ich bisher sehr selten fotografiert. 

 

Um halb 10 waren wir Zwei dann mit den Shootings durch und selber auch völlig groggy. Stundenlang im Wasser herumzurollen war anstrengend und am Ende dann auch ziemlich kühl. Wir haben geschlottert und waren froh, in trockene Kleider schlüpfen zu können.

 

Obwohl uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war der Vormittag dennoch ein voller Erfolg. Die Hunde waren alle motiviert und haben super mitgemacht. 

 

Ich möchte auch allen Zweibeinern ein dickes Dankeschön aussprechen. Denn jeder Einzelne ist mit ins Wasser gestiegen, keiner hat sich geziert.

 

Denn nur so, wenn alle sich engagieren, können auch wirklich tolle Fotos entstehen. Danke!